Die „Berliner Mauer“ ist wahrscheinlich bekannter als viele Objekte, die sich auf der Welterbeliste der UNESCO befinden. Trotzdem wurde zunächst versucht, dieses die Teilung und Trennung dokumentierende Bauwerk zu verdrängen und zu vergessen.
Wo finden sich heute noch Reste und Spuren der „Berliner Mauer“, die West-Berlin auf 155 Kilometern umschloss? Wie funktionierte das komplexe Grenzsystem der DDR, das die Flucht nach West-Berlin verhindern sollte?
In den zoom- und navigierbaren Karten- und Satellitenansichten dieses interaktiven Geoinformationssystems sind alle noch erhaltenen Teile der zwischen 1961 und 1989/90 bestehenden Grenzanlagen dokumentiert. Diese Bestandsaufnahme wird ergänzt durch Informationen zu den Funktionen der einzelnen Grenzelemente und durch eine Fotodokumentation aus den Jahren 1988/89, die das Ausmaß der Grenzanlagen veranschaulicht. Noch heute spiegeln die erhaltenen Grenzelemente die variierende Tiefenstaffelung des Grenzbereiches wieder: ausgehend von der Grenzlinie, über den zwischen Grenz- und „Hinterlandsicherungsmauer“ liegenden Grenzstreifen bis hin zu den zusätzlichen Sicherungsstrukturen der Vorfeldsicherung, die den Zugang zum Grenzstreifen verhindern sollten. [Quelle: Webseite]



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